Erfahrungen mit Antibabypillen Erfahrungsberichte über Antibabypillen & der Pille danach

Erfahrung mit der Pille danach

Haben Sie auch Erfahrung mit der Pille danach gemacht? Dann können Sie diese unter „Erfahrungsberichte“ einreichen und anonym veröffentlichen.  Doch auch wenn Sie Erfahrungen mit der normalen Antibabypille wie der Maxim, Diane oder Swingo gemacht haben, können Sie uns davon berichten. Falls Sie Wissenswertes über die Antibabypille und zusammengefasste Statistiken wie auch Erfahrungsberichte lesen möchten, können Sie sich auf unserer kostenfreien und neutralen Seite umsehen.


Die Erfindung der Pille in den 1960er Jahren wurde als große sexuelle Revolution bezeichnet, die bis heute wirkt. Auch die Pille danach trug zu dieser Entwicklung bei, obwohl sie deutlich seltener eingesetzt wird. Wir haben für Sie einige Erfahrungsberichte von Patientinnen mit der Pille danach zusammengefasst, sodass Sie sich nun selbst ein Bild machen können.

Was ist die Pille danach?

Selbstverständlich ist genau dies eine der grundlegendsten Fragen, die dabei zu beantworten sind. Die Pille danach ist im Gegensatz zur normalen Pille kein klassisches Verhütungsmittel, welches vor oder während des Geschlechtsverkehrs eingesetzt wird. Stattdessen handelt es sich hierbei um eine Möglichkeit, selbst nach dem Geschlechtsverkehr eine Befruchtung der Eizelle durch die bereits im Körper befindlichen Spermien zu verhindern.

Angesichts des besonderen Einsatzgebiets überzeugt die Pille danach gleichzeitig mit einer unerwartet hohen Effektivität. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist dementsprechend auch die richtige Anwendung.

Heute gibt es auf dem Markt zahlreiche unterschiedliche Produkte, die für die Verhütung herangezogen werden können. Deshalb lohnt es sich, den Blick auf verschiedene Angebote zu richten, die in diesen Tagen genutzt werden können. Die Hersteller verfügen schon über viele Pille danach Erfahrungen, weshalb die Einnahme dementsprechend als sicher eingestuft werden kann. Die Angabe eines genauen Pearl-Index, der die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft trotz des Einsatzes der Pille danach beschreibt, ist nicht möglich.

Dies liegt daran, dass dieser sehr stark von der jeweiligen Phase abhängig ist, in der die Anwendung der Notfallverhütung erfolgt. Je mehr Zeit nach dem Geschlechtsverkehr bis zur Einnahme des Präparats vergeht, desto höher steigt auch der Pearl-Index.

ellaOne

ellaoneBei ellaOne handelt es sich um ein Präparat, welches durch den Hersteller HRA Pharma angeboten wird. Sie wird im Bereich der Notfallverhütung schon seit einiger Zeit angewendet, wobei vor allem ihre hohe Wirksamkeit und die vergleichsweise einfache Anwendung als besondere Vorteile in den Vordergrund treten. Enthalten ist dabei der Wirkstoff Ulipristalacetat, welcher das körpereigene Hormon Progesteron aktiv beeinflussen kann.

Damit eine Schwangerschaft eintritt, benötigt es die Verschmelzung einer Spermie des Mannes mit der Eizelle der Frau, die durch den Eileiter wandert. Um das mögliche Zeitfenster zu vergrößern, können die Spermien im Körper der Frau einige Tage überleben, bevor sie nicht mehr zu einer Befruchtung fähig sind.

Das Ziel von ellaOne ist es nun, den Zeitpunkt des Eisprungs so weit als möglich zu verzögern.

Nach Möglichkeit geschieht dies so lange, bis die Spermien abgestorben sind und die Eizelle damit nicht mehr befruchten können.

Die Anwendung von ellaOne

Eine Besonderheit von ellaOne ist die lange Periode, in der das Präparat eingesetzt werden kann. Zwar sollte die Pille möglichst frühzeitig nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden, um die Wirkung mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu gewährleisten.

„ellaOne bietet den Anwenderinnen die Möglichkeit, die Notfallverhütung sogar innerhalb von fünf Tagen einzusetzen.“

Damit ist es selbst bis zu 120 Stunden lang möglich, die Schwangerschaft noch zu verhindern und den Eisprung zu verzögern. Mit jeder verstrichenen Stunde steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser bereits stattgefunden hat. Aus diesem Grund kommt es auch zum Pearl-Index von 2, der nach den Pille danach Erfahrungen manche Frau beeinflusst. Dies bedeutet, dass bei einer korrekten Anwendung dennoch zwei von 100 Frauen schwanger werden können.

Die richtige Einnahme

Um die maximale Sicherheit im Rahmen der Anwendung gewährleisten zu können, muss ellaOne auch richtig eingesetzt werden. Die Pille wird dabei oral und mit etwas Wasser eingenommen.

Dies sollte mit einem zeitlichen Abstand zu besonders fettigen oder reichhaltigen Mahlzeiten geschehen, welche gegebenenfalls einen negativen Einfluss auf die Wirkung haben können. Auch bei Alkohol ist ein solcher Effekt nachzuweisen, weshalb besser darauf verzichtet werden sollte. Nikotin beeinträchtigt die Wirkung der Pille dagegen nicht.

Die Wirksamkeit der Pille ist in den ersten 24 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr noch mit Abstand am höchsten. Aus diesem Grund sollte versucht werden, die Einnahme so früh als möglich durchzuführen. Dies kann dabei gänzlich unabhängig vom Zyklus geschehen.

In jeder Pille sind nun genau 30 Milligramm des Wirkstoffs Ulipristalacetat enthalten.

Diese Menge reicht in der Regel aus, um die gewünschte Verzögerung des Eisprungs zu erreichen. Sollte es allerdings innerhalb der ersten drei Stunden nach der Einnahme zu Erbrechen oder Durchfall kommen, wird vielleicht ein zu großer Teil der Wirkstoffe ausgeschieden. In diesem Fall ist es besser, eine weitere Einnahme vorzunehmen, um entsprechend vorzubeugen.

Diese Vorteile bietet ellaOne:

  • einfache Anwendung
  • bis zu fünf Tage lang einsetzbar
  • geringe Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von ellaOne

Trotz der allgemein guten Verträglichkeit, auf die im Umgang mit ellaOne immer wieder hingewiesen wird, gibt es ein gewisses Risiko von Nebenwirkungen. Diese werden von den Anwenderinnen nach den Erfahrungen mit der Pille danach eher mild beschrieben, es wäre dennoch besser, sich mit einem Arzt in Verbindung zu setzen. Zum einen kann es sein, dass Bauchschmerzen, Übelkeit oder Kopfschmerzen eintreten, nachdem die Einnahme vorgenommen wurde. In selteneren Fällen kann es auch zu Migräne, Sodbrennen oder Blähungen kommen, die bei einem geringen Prozentsatz der Frauen auftreten.

Generell lassen die Nebenwirkungen von ellaOne schnell wieder nach. Gleichzeitig gibt es keine Fälle, in denen davon Folgeschäden ausgehen würden. In einem Gespräch mit dem Arzt ist es bei diesen unerwünschten Phänomenen dennoch möglich, eventuell auf ein anderes Präparat zur Notfallverhütung zu setzen.

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

In der Praxis gibt es noch verschiedene Medikamente, mit denen die Pille danach besser nicht eingenommen werden sollte. Zum einen zählen dazu verschiedene Präparate, die ansonsten für die Behandlung von akuter Epilepsie gedacht sind. Weiterhin zählen auch verschiedene Medikamente gegen HIV mit in diesen Kreis, wie beispielsweise Ritonavir.

Auch bei einer parallelen Behandlung von Tuberkulose sollte ellaOne besser nicht eingenommen werden. Gleiches gilt für verschiedene Medikamente, in denen Johanniskraut oder dessen Spuren enthalten sind.

Levonelle

levonelleBei Levonelle handelt es sich um eine bekannte Pille danach, welche seit Jahren auf dem Markt erhältlich ist. In ihr sorgt der Wirkstoff Levonorgestrel dafür, dass eine Schwangerschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden kann. Dieser ist in einer Dosierung von 1500 mg pro Tablette enthalten, um die gewünschte Wirkung zu erreichen.

Die Wirkungsweise von Levonelle

Die Wirkungsweise von Levonelle, welches von HRA Pharma hergestellt wird, entspricht den gängigen Standards auf diesem Bereich. So zielt das Präparat zum einen darauf ab, den Eisprung so lange als möglich zu verzögern. Dadurch sollen die bereits im Körper befindlichen Spermien möglichst absterben, bevor die Eizelle durch den Eileiter in die Richtung der Gebärmutter wandert. Je früher die Pille eingenommen wird, desto höher ist demnach die Wahrscheinlichkeit, dass der Kontakt von Eizelle und Spermien noch verhindert werden kann. Weiterhin sorgt Levonelle dafür, dass sich die Wand der Gebärmutter nicht mehr verdicken kann. Die Einnistung einer Eizelle darin wird ebenfalls verzögert.

Levonelle selbst sollte so früh wie nur möglich nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr angewendet werden. Dies liegt daran, dass die Verzögerung des Eisprungs dann mit einer höheren Wahrscheinlichkeit möglich ist.

Der Hersteller selbst gibt an, dass es in einer Periode von bis zu 72 Stunden noch möglich ist, sich die Wirkung des Präparats zu eigen zu machen.

Sollte diese Zeit bereits verstrichen sein, so wäre es noch immer möglich, als Alternative auf ellaOne zu setzen. Diese Ausführung kann nach den Pille danach Erfahrungen noch bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingesetzt werden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Wie sollte Levonelle eingenommen werden?

Die Einnahme von Levonelle erfolgt so früh wie möglich oral mit einem Glas Wasser. Gleichzeitig sollte dies unabhängig von besonders üppigen und fettreichen Speisen geschehen, die unter Umständen einen negativen Einfluss auf die Entfaltung der Wirkung haben können. Auch auf den Konsum von Alkohol sollte verzichtet werden, da dieser die Wirkung der Pille ebenfalls einschränken kann. In Verbindung mit Nikotin wurde allerdings bislang noch kein schädlicher Einfluss nachgewiesen, der hier betont werden könnte.

Gründe für den Einsatz von Levonelle können sein:

  • ungeschützter Geschlechtsverkehr
  • ein geplatztes Kondom
  • die falsche Anwendung eines Verhütungsmittels
  • ein verrutschtes Diaphragma
  • eingeschränkte Wirkung der Pille

Nebenwirkungen von Levonelle

Grundsätzlich gilt Levonelle als ein gut verträgliches Medikament, welches nur in seltenen Fällen zu Nebenwirkungen führt. Diese können dadurch allerdings auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, weshalb es wichtig ist, den Blick auf diese zu richten. Am häufigsten treten dabei folgende Effekte auf:

  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Zwischenblutungen

In noch selteneren Fällen kann es auch zu Erbrechen, Durchfall oder Schwindel kommen. Die Pille danach Erfahrungen zeigen, dass die Nebenwirkungen in aller Regel schon nach kurzer Zeit abklingen.

Weiterhin ist die Gefahr von Folgeschäden durch die Nebenwirkungen sehr gering. Sollte es zu Nebenwirkungen kommen, ist es besonders wichtig, sich direkt mit einem Arzt in Verbindung zu setzen.

In diesem Fall kann gemeinsam mit dem Mediziner über mögliche Alternativen beraten werden.

Wechselwirkungen

Das Medikament Levonelle kann zusätzlich zu manchen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen. Zum einen zählen dazu verschiedene Präparate, welche zur Behandlung von Epilepsie oder HIV eingesetzt werden. Auf der anderen Seite kann allerdings auch ein Medikament mit Johanniskraut zu einem erhöhten Risiko von Nebenwirkungen führen. Im Vorfeld ist es daher wichtig, mögliche Gefahren gemeinsam mit dem behandelnden Mediziner abzusprechen.

Weiterhin gibt es verschiedene Voraussetzungen, unter denen Levonelle natürlich nicht eingesetzt werden darf. Zum einen zählt dazu eine bestehende Schwangerschaft.

Allerdings können auch Venenthrombosen ein Punkt sein, der gegen die Einnahme spricht. Sollten Schäden an Leber oder den Nieren vorliegen, können die Wirkstoffe vielleicht nicht mehr wie vorgesehen aus dem Blut gefiltert werden, weshalb von der Einnahme abgesehen werden sollte.

Ansonsten können Krebserkrankungen der Brust oder der primären Geschlechtsorgane ein Grund dafür sein, lieber auf ein anderes Medikament für die Behandlung zu setzen.

Levonelle ist keine Abtreibungspille

Vielen Frauen ist es wichtig, bei einer solchen Betrachtung auch den ethischen Aspekt der Pille danach Erfahrung nicht zu leugnen. Bei Levonelle bleibt zu erkennen, dass es sich eben nicht um eine Abtreibungspille handelt. Die Wirkung entfaltet sich lediglich innerhalb der Stadien, in denen es noch nicht zu einer Einnistung der Eizelle in die Wand der Gebärmutter gekommen ist. Sollte sich bereits eine befruchtete Eizelle eingenistet haben, so wird diese nicht durch Levonelle beeinflusst. Auch aus dem Grund ist es ethisch absolut vertretbar, das Präparat nach den Pille danach Erfahrungen zu sich zu nehmen.

Die richtige Dosierung

Grundsätzlich ist Levonelle nur mit der Dosierung von 1500 mg des Wirkstoffs verfügbar. Für eine normalgewichtige Frau reicht dies absolut aus, um einen ausreichenden Schutz vor einer Schwangerschaft zu bieten.

Liegt das eigene Körpergewicht dagegen oberhalb von 80 Kilogramm, so sollte noch zusätzlich nach einer Alternative zur Verhütung gesucht werden.

Dies liegt daran, dass von nun an nicht mehr für eine ausreichende Konzentration der Wirkstoffe im Blut gewährleistet werden kann. Bei einer persönlichen Beratung wird der Arzt aber Möglichkeiten finden, um eine an das erhöhte Körpergewicht angepasste Methode zur Verhütung zu finden.

Was bewirkt die Pille danach?

Entscheidet sich eine Frau für den Einsatz des Verhütungsmittels, so setzt die Wirkung in unterschiedlicher Hinsicht ein. Viele Präparate ziehen in erster Linie darauf ab, den Eisprung zu verzögern. Durch eine hormonelle Veränderung im Körper braucht die Eizelle nun deutlich länger, bis sie durch den Eileiter in Richtung der Gebärmutter wandert.

Das Ziel wäre es, den Eisprung so weit zu verzögern, dass die Spermien bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebensfähig sind.

Damit wäre eine Befruchtung der Eizelle und damit auch die Schwangerschaft nach den Pille danach Erfahrungen zu verhindern.

Es gibt dagegen noch eine zweite Art der Wirkung, welche sich manche Hersteller der Pille danach zu eigen machen. Hierbei wird die Einnistung der Eizelle in der Wand der Gebärmutter aktiv verhindert. Der Gebärmutter wird die Fähigkeit genommen, sich selbst zu verdicken, wie dies auch bei der normalen Verhütungspille der Fall ist. Folglich hat die befruchtete Eizelle nicht mehr die Möglichkeit, sich dort einzunisten, wodurch ebenfalls eine Schwangerschaft verhindert wird.

Die enthaltenen Wirkstoffe

Levonorgestrel (LNG)

Bei LNG handelt es sich um eine synthetisch erzeugte Form des Gestagens. In seiner chemischen Struktur gleicht es dem körpereigenen Hormon so sehr, dass dieser praktisch keine Unterscheidung treffen kann. Erstmals zugelassen wurde LNG im Rahmen der Notfallverhütung bereits im Jahr 1999. Bei der Einnahme verzögert es die Reifung der Follikel und verschiebt zugleich den Eisprung um bis zu fünf Tage.

Findet der Eisprung dann nach dieser Zeitspanne statt, so sind die Spermien im Körper bereits abgestorben und können für keine Befruchtung mehr sorgen. Die Einnahme von LNG sollte so früh wie möglich erfolgen. Nur innerhalb eines Zeitraums von etwa 72 Stunden ist es möglich, den Effekt des Wirkstoffs zu nutzen. Steigt dagegen der LH-Spiegel im Körper wieder, verliert der Stoff rasch seine Wirkung.

Ulipristalacetat (UPA)

UPA ist in Deutschland im Bereich der Notfallverhütung erst seit dem Jahr 2009 zugelassen und wird beispielsweise in Form des Medikaments ellaOne verkauft. Wie LNG sorgt UPA dafür, dass die Follikel nur noch langsam heranreifen und schließlich auch der Eisprung um mehrere Tage verschoben wird. UPA kann den Eisprung meist sogar dann verzögern, wenn dieser eigentlich schon kurz bevorsteht.

Aus diesem Grund ist es möglich, Präparate wie ellaOne, in denen UPA enthalten ist, bis zu 120 Stunden lang anzuwenden. Das breitere Fenster, in dem die Wirkung zur Verfügung steht, bildet in gewisser Weise den Grundstein für eine sichere und erfolgreiche Anwendung der Pille.

Tatsächlich weist UPA gegenüber LNG auch bezüglich der Wirksamkeit klare Vorteile auf. In der Folge stieg der Marktanteil in der letzten Zeit ganz beträchtlich an.

Die Wirksamkeit der Pille danach

Die Pille danach Erfahrung zeigt, dass die Wirksamkeit gerade zeitlich stark begrenzt ist. Aus diesem Grund sollten die Anwenderinnen in jedem Fall viel Wert darauf legen, das richtige Timing für die Einnahme zu finden. Die Einnahme selbst kann dabei unabhängig vom Zyklus durchgeführt werden und sollte so schnell wie möglich nach dem Geschlechtsverkehr erfolgen.

Die Wirksamkeit der Pille danach ist in den ersten 24 Stunden mit Abstand am höchsten.

Hier wird die Wirksamkeit mit bis zu 95 Prozent angegeben, wenn die Einnahme ordnungsgemäß durchgeführt wird.

Danach sinkt die Wirksamkeit der Pille mit jeder Stunde weiter ab. Präparate, die den Wirkstoff UPA in sich tragen, können die Schwangerschaft am zweiten Tag noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent ausschließen. Erst nach einem Zeitraum von mehr als 120 Stunden sinkt die Wirksamkeit nun auf einen Wert nahe 0, bei dem es keinen Sinn mehr macht, sich auf die Einnahme der Pille zu konzentrieren.

Wann ist eine Schwangerschaft ausgeschlossen?

Noch immer herrscht Unklarheit darüber, an welchen Tagen im Zyklus der Frau überhaupt kein Risiko besteht, schwanger zu werden. Grundsätzlich ist es fast zu jedem Zeitpunkt möglich, schwanger zu werden. Der Eisprung findet stets zwischen dem 12. und dem 16. Tag vor der kommenden Monatsblutung statt. Bezogen auf den 28-tägigen Zyklus bedeutet dies, dass dieser Zeitraum etwa auf den 13. bis hin zum 17. Zyklustag fällt.

Eine Eizelle selbst kann dabei nur innerhalb von etwa 24 Stunden befruchtet werden, bevor sie abstirbt. Die Spermien überleben dagegen zwischen drei und fünf Tage lang. Dies führt dazu, dass die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, zwischen dem 8. und dem 18. Tag im Zyklus besonders hoch ist.

Auf der anderen Seite gibt es nur wenige Tage, an denen eine Schwangerschaft unwahrscheinlich ist. Lediglich die ersten drei bis vier Tage nach der Blutung gelten dabei als einigermaßen sicher. Aufgrund der vielen Unregelmäßigkeiten, zu denen es bei der Betrachtung kommen kann, sollte sich darauf allerdings niemand verlassen.

Wie kann ich die Pille danach kaufen?

Wie die Pille danach Erfahrungen zeigen, ist es innerhalb Deutschlands und der EU nur in Verbindung mit einem Rezept möglich, die Pille danach zu erwerben. Nun gibt es gleich zwei Gründe, welche dabei ein zusätzliches Risiko auf dem Gebiet markieren. Zum einen sollte das Medikament möglichst innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden.

Der Gang zum Arzt ist hier ein limitierender Faktor, der schnell für eine zeitliche Verzögerung der Abläufe verantwortlich sein kann. Weiterhin ist es für viele Frauen eine starke psychische Belastung, sich in dieser Situation einer ärztlichen Untersuchung zu stellen. Vor diesem Hintergrund ist es nun nur allzu gut verständlich, dass nach alternativen Lösungen gesucht wird.

Die Pille danach im Internet bestellen

ups-expressIm Internet bietet sich nun die Möglichkeit, selbst ohne ein gängiges Rezept nach den Pille danach Erfahrungen an das Präparat zu kommen. Der Schlüssel dazu sind seriöse Anbieter, welche per Online Konsultation eine Behandlung ermöglichen. Hierbei handelt es sich um ein Formular, in dem die Patientin verschiedene Fragen zu ihrer Gesundheit beantwortet, die selbstverständlich diskret behandelt werden. Nun wird die Konsultation an einen lizenzierten Arzt weitergereicht.

Dieser wägt nun ab, ob es im individuellen Fall möglich ist, ein Rezept für die Pille danach auszustellen. Verläuft der Antrag positiv, so wird die Behandlung fortgesetzt. Die Patientin hat nun die Möglichkeit, das Medikament für ihre eigene Behandlung anzufordern.

Da dieser gesamte Prozess so gut durchdacht ist, kann das Präparat häufig schon innerhalb von nur 24 Stunden entgegengenommen werden. Hiermit wird also die wichtige Voraussetzung erfüllt, dass am Ende ein erfolgreicher Einsatz des Verhütungsmittels gewährleistet werden kann. Gleichzeitig kann über das Verfahren der online Konsultation ein hohes Maß an Sicherheit und Seriosität gewährleistet werden, um die Sicherheit bei der Behandlung zu gewährleisten.

Was ist mit Feiertagen und am Wochenende?

In der Nacht, an Wochenenden oder Feiertagen ist es zu empfehlen, sich direkt an den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden. Dort sind im Umkreis direkt möglich, über eine Notfallapotheke an das Produkt zu kommen. Der Notfalldienst selbst ist hierzulande überall unter der Telefonnummer 116117 erreichbar. Dafür ist zum einen keine Vorwahl erforderlich, egal ob über das Festnetz oder mobil angerufen wird. Weiterhin entstehen durch den Anruf selbst überhaupt keine Kosten. Eine Alternative dazu wäre die ärztliche, oder aber auch frauenärztliche Ambulanz in der eigenen Nähe. Gerade aufgrund der zeitlichen Begrenzung der Einsatzzeit zeigt die Pille danach Erfahrung, wie wichtig solche Alternativen sind. Je schneller das Präparat eingesetzt werden kann, desto zuverlässiger setzt die Wirkung in der Folge ein.

Vorsicht vor unseriösen Angeboten

Besonders wichtig ist es allerdings auch, den passenden Anbieter für sich selbst ausfindig zu machen. Die Erfahrungen mit der Pille danach zeigen, dass es nach wie vor viele schwarze Schafe in diesem Bereich gibt. Diese gilt es zu erkennen, um am Ende wirklich ein wirksames Präparat in den Händen halten zu können. Einige Indikatoren helfen, um eine passende Entscheidung zu treffen.

Das Rezept als Indiz

Ein seriöser Anbieter wird stets ein ärztliches Rezept oder zumindest eine Online Konsultation heranziehen, bevor der Versand des Medikaments möglich ist. Sollte Ihnen das Präparat dagegen rezeptfrei angeboten werden, ist es besser, sich nicht auf dieses Geschäft einzulassen. Denn in diesem Fall besteht durchaus das Risiko von falsch eingesetzten Medikamenten, welche die gesundheitlichen Risiken erhöhen. Gleichzeitig werden auch Produkte ohne nennenswerte Wirkung verkauft, mit denen dementsprechend keine adäquate Form der Verhütung praktiziert werden kann.

Den Preis betrachten

Den Preis genauer betrachten. Stets ist auch der Preis ein Mittel, um die wirklich sicheren Anbieter zu finden. In der Branche sind aufgrund der hohen Herstellungskosten nur kleine preisliche Schwankungen möglich. Bietet Ihnen dagegen ein Unternehmen eine Ersparnis von 20 Prozent oder mehr an, ist dies ein Zeichen für ein solches schwarzes Schaf. Häufig handelt es sich um minderwertige Medikamente, die später nicht die gewünschte Wirkung entfalten. In diesem Fall ist es auch zum Wohle der eigenen Gesundheit wichtig, das Geschäft nicht weiter in Betracht zu ziehen.

Werden die Kosten übernommen?

Tatsächlich haben sich die gesetzlichen Krankenkassen dazu entschlossen, in bestimmten Fällen die Kosten für das Präparat zu übernehmen. Dies gilt besonders für junge Frauen in einem Alter bis 20 Jahren. In diesen Fällen muss lediglich die Gebühr für die Ausstellung des Rezepts getragen werden. Ansonsten gibt es keine weiteren Kosten, welche auf die Patientin selbst abgewälzt werden. In einem höheren Alter ist dies bei den meisten Versicherungen nicht mehr möglich.